Dez 022020
 

Die schwedische Serie ist für Comic-Fans vor allem interessant, weil sie das erste filmische Projekt von Comic-Autor Sylvain Runberg (u.a. ORBITAL, ZAROFF und MILLENNIUM bei Splitter) ist. Er hat sie zusammen mit Daniel di Grado entwickelt.  

Eine Kette furchtbarer und unerklärlicher Todesfälle ereignet sich in einer schwedischen Kleinstadt. Die Schüler der örtlichen High School sind verängstigt, der 18-jährige Niklas wird verdächtigt in die Todesfälle verwickelt zu sein. Als seine Schwester Lisa nach Jahren der Abwesenheit wiederauftaucht, werden beide Geschwister von mysteriösen Visionen heimgesucht, die scheinbar mit dem Suizid ihrer Mutter vor sieben Jahren zusammenhängen. Gemeinsam mit ihren Freunden müssen sich Niklas und Lisa ihren inneren Dämonen und dunkelsten Ängsten stellen, um das Geheimnis hinter der monströsen Macht aufzudecken, die in der Kleinstadt erwacht ist…

Interessant ist auch, dass man hier eine schwedische Serie hat, die in Finnland gedreht wurde. Vom erzählerischen Stil her erinnert sie an amerikanische Formate, ein wirklich dezidiert nordisches Flair stellt sich nicht ein. Dafür hat man ein knackiges Mysterium, bei dem der Titel schon Hinweise gibt – Kryptozoologie hat damit zu tun. Aber die Show zieht größer als das auf und erzählt recht flott, ist jede der zehn Episoden doch nur etwa 20 Minuten lang. Das sorgt dafür, dass man die erste Staffel wie einen langen Film einfach „wegschauen“ kann. Da ist es dann auch nicht so tragisch, dass im Mittelteil das Teenie-Drama dominiert, denn nach etwas Leerlauf zieht der phantastische Aspekt wieder an.

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