Okt 032020
 

Für Western-Fans gibt es gleich vier interessante Titel.

NEVADA 1 (16,– Euro) ist ein Western der ungewöhnlichen Art, da die Hauptfigur noch den Wilden Westen kennt, aber auch in Hollywood tätig ist und jenseits des Rio Grandes einen auf Sauftour befindlichen Schauspieler holen muss. Eine knackige Geschichte mit einem Revolverhelden, der auf dem Motorrad unterwegs ist. Die Zeichnungen besorgte Colin Wilson, der hier wie zu seligen Blueberry-Zeiten zeichnet.

LONESOME 2 (16,– Euro) von Yves Swolfs hat wieder typisches Italo-Western-Flair, wenn die Hauptfigur auf Rachefeldzug ist, der von verschneiten Ebenen bis in die Gassen New Yorks führt.

WESTERN (19,80 Euro) ist ein kleiner Klassiker von Jean van Hamme und Grzegorz Rosinski, dem Thorgal-Team. Den Comic gab es vor Jahren schon mal, jetzt aber in größerem Format, mit schönerem Lettering und mit einem Kunstdruck als Bonus. Im Mittelpunkt steht ein Abenteurer, der auf eine Belohnung heiß ist und einen seit zehn Jahren verschwundenen, wohl von den Indianern verschleppten Jungen sucht. Farblich zurückhaltend, wirkt die Geschichte fast wie ein Schwarzweißfilm. Van Hamme erzählt dabei eine klassische Western-Geschichte – darum auch der simple, aber passende Titel.

WILDWEST 1 (15,– Euro) ist so etwas wie eine Ursprungsgeschichte. Man erfährt hier, wie Calamity Jane, die Revolverheldin, zu dem wurde, was sie war – eine Legende im Wilden Westen. Aber er Weg dorthin war mit viel Leid gepflastert. Im Kern ist dies eine Rachegeschichte, bei deren Ende alle Unschuld vergangen ist.

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