Feb 012016
 

Die ersten beiden Hefte von DK III: THE MASTER RACE sind erschienen, geschrieben von Frank Miller und Brian Azzarello, gezeichnet von Andy Kubert.

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Die Geschichte spielt einige Zeit nach dem zweiten Teil, Bruce Wayne gilt als tot, aber Batman kehrt zurück, wird aber schon wenig später verhaftet. Wie sich herausstellt, ist es Carrie, die das Vermächtnis ihres Mentors fortgesetzt hat. Auf dem Weg zum Gefängnis wird sie befreit, während Lara, die Tochter von Wonder Woman und Superman, auf den Spuren ihrer Vergangenheit wandelt, und Dr. Ray Palmer alias Atom daran arbeitet, die miniaturisierten Kryptonier aus der Stadt Kandor zu befreien. Das gelingt ihm am Ende des zweiten Hefts auch,  womit die eigentliche Geschichte beginnt: Denn diese Kryptonier sehen sich als Herrenrasse, die einige ihrer Mitbewohner erschlagen und nun die Macht über die Erde an sich reißen wollen.

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Mit der eigentlichen Geschichte von THE DARK KNIGHT RETURNS hat dies alles nur noch wenig zu tun. Damals ging es darum, zu zeigen, wie Batman aus dem Ruhestand zurückkehrt und wie die Welt sich ohne ihn verändert hat, am Anfang von DK III: THE MASTER RACE ist das alles recht irrelevant. Man hat ihm Grunde nur bisweilen das Gefühl, sich in derselben Kontinuität zu befinden. Im Grunde wird es hier wohl „nur“ darum gehen, dass die Helden von einst sich noch einmal zusammentun müssen, um der kryptonischen Gefahr zu begegnen. Das klingt nicht besonders originell.

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Immerhin gefallen Andy Kuberts Zeichnungen, der es wiederum verstanden hat, Miller zu imitieren. Hilfreich ist dabei auch, dass die Tuschezeichnungen von Klaus Janson kommen. Es gibt einzelne Bilder und Panel, die wirken, als hätte Miller sie gemacht. Er selbst hat auch etwas gezeichnet. Denn jedes Heft beinhaltet einen Mini-Comic. Im ersten geht es um Ray Palmer, gezeichnet von Atom. Das zweite wurde dann von Eduardo Risso gezeichnet und stellt Wonder Woman und ihre Tochter in den Mittelpunkt.

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DK III: THE MASTER RACE fängt nett an, ist aber nicht das große Ereignis, das man sich erhofft hat. Wahrscheinlich ist aber einfach auch nur wahr, dass man einem solch bedeutsamen Werk wie THE DARK KNIGHT RETURNS einfach nicht nachfolgen kann.

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