Jan 252016
 

Der Auftakt der neuen Serie ist toll – weit besser als die Episoden, die besonders bei THE FLASH als eine Art Einführung gedacht gewesen waren, inklusive dem Crossover mit ARROW. Einerseits wirkt die Serie größer, andererseits ist die Dynamik mit einem großen Team eine ganz andere. Inhaltlich geht es darum: Time Master Rip Hunter erlebt im Jahr 2166, wie london verheert wird. Er kehrt ins Jahr 2016 zurück, um ein Team zusammenzustellen, mit dem er gegen den unsterblichen Vandal Savage kämpfen kann.

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Der Angriff auf London, die Kämpfe der Helden gegen die Schurken, all das hätte man noch vor wenigen Jahren im Fernsehen so nie zeigen können. Das macht die Serie teuer. Vielleicht zu teuer, um sie dauerhaft zu produzieren.

Die Geschichte ist gut entwickelt. Es verläuft rasant, wie Rip Hunter all seine Team-Kameraden zusammensammelt. Ebenso rasant ist, wie sie alle zueinander finden. Das funktioniert nicht bei allen Figuren. Wie Captain Cold und Heatwave im Jahr 1975 plötzlich auftauchen, um im Kampf gegen Chronos zu helfen, erscheint willkürlich und strapaziert die Glaubwürdigkeit. Auch der Umstand, dass gerade Heatwave weiterhin im Team bleibt, ist fragwürdig. Immerhin quittiert er diese Entscheidung mit einem markigen „Ich töte gerne Menschen.“

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Schön und gut, aber kann daraus ein echtes Team-Mitglied werden? Das Problem ist dabei auch, dass Dominic Purcell die Rolle – wie auch die Serie – gar nicht ernst nimmt. Das hat er schon bei seinen Auftritten in THE FLASH gezeigt.

Das übrige Ensemble ist aber gut –und zumindest muss man Purcells Figur zugutehalten, dass die Dynamik mit den anderen Figuren nicht uninteressant ist. Es wird sicherlich helfen, dass das Team charakterlich sehr unterschiedlich ist. Ob aber gerade ein Heatwave rehabilitiert werden kann? Man darf es bezweifeln.

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Die beste Entscheidung dieser ersten Episode ist aber, den Titel zu konterkarieren. Denn Legenden sind diese Helden nicht, sie sind tatsächlich das Gegenteil – 150 Jahre von heute an mehr oder minder vergessen, ohne dass sie etwas bewegt haben. Diese Erkenntnis verleiht zumindest einigen Figuren den Wunsch, ihr Schicksal zu ändern.

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