Okt 082015
 

Mit Superman fing alles an! Jerry Siegel und Joe Shusters prominenteste Schöpfung gab den Startschuss für die Superhelden. Comic Books per se gab es bereits einige Jahre, doch Superman und seinem Debüt in Action Comics war es zu verdanken, dass das Interesse der Leserschaft sowohl an den bunten Heften als auch an den kostümierten Helden seinen Ursprung nahm.

action

DC gab es bereits einige Jahre vorher, wobei Detective Comics einer der interessantesten Titel war. An Batman war zu jener Zeit allerdings noch nicht zu denken, dieser sollte erst kurz nach Superman in Nr. 27 sein Debüt feiern. Zuvor, im Juni 1938, kam jedoch das Debüt des größten aller Helden, den die meisten Verleger schlichtweg nicht wollten. Nur DC war mutig genug, ein solch merkwürdiges Thema aufzugreifen – und der Erfolg hab ihnen Recht.

Der Erfolg von Superman kreierte eine ganze Welle weiterer Superhelden, die querbeet durch alle Verlage für Recht und Ordnung kämpften. Die auch heute noch bekanntesten Helden (mit der Ausnahme von Marvels Captain America vielleicht) entstammen jedoch dem DC Verlag: Superman, Batman, Wonder Woman, der Flash und Green Lantern.

flash

In den frühen 40er Jahren gab es im Bereich der Comics nichts Erfolgreicheres als den Superhelden. Mit ein Faktor hierfür mag der Krieg in Übersee gewesen sein. Die meisten Superhelden, die sich dem Kampf gegen die Nazis verschworen hatten, traten bereits ein Jahr vor den USA in den Krieg ein, um der Freiheit zum Sieg zu verhelfen.

Mit dem Ende des Krieges schwand jedoch auch das Interesse an den Superhelden. DCs „Big Four“ erschienen zwar weiter, doch all die kleineren Helden mussten die Waffen strecken. Andere Themen waren für die Leser interessanter geworden, darunter auch Horror- und Science-Fiction-Comics, wie sie DC in Serien wie House of Mystery oder Strange Adventures verlegte. Andere beliebte Themen waren Romantik- und Kriegs-Comics. Die Superhelden befanden sich im Winterschlaf, doch Mitte der 50er Jahre meldeten sie sich lautstark zurück.

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