Sep 112015
 

1997 ging es mit „Almost Colossus“ weiter und Hellboy Junior bekam seinen eigenen One-Shot, in dem die Kindheitsabenteuer des großen roten Burschen erzählt werden. Neben weiteren Crossovern, darunter mit Painkiller Jane und den DC-Helden Batman und Starman, eröffnete Mignola auch anderen Künstlern die Möglichkeit, in Hellboys Welt einzudringen. One-Shots und Miniserien wie „Abe Sapien: Drums of the Dead“ und „B.P.R.D.: Hollow Earth“. Neben einer Reihe von One-Shots und Kurzgeschichten präsentiert Mignola die weiteren Miniserien „Box Full of Evil“, „Hellboy Junior“, „Conqueror Worm“ und „The Third Wish“. Seiner ursprünglichen Intention, Hellboy immer selbst zu zeichnen, wird Mignola schließlich untreu, weil er zu gespannt darauf ist, wie andere Künstler seine Figur interpretieren. Aus diesem Interesse wird „Weird Tales“ geboren, in dem u.a. John Cassaday und Andi Watson vertreten sind.

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Mignola veröffentlichte 2002 mit „The Amazing Screw-on Head“ nach vielen Jahren seine erste Geschichte außerhalb des Hellboy-Universums, in dem Abraham Lincoln einen mechanischen Kopf bestellt, mit dem er einen verrotteten Leichnam aufhalten will, die Welt zu vernichten. Weitere Miniserien rund um Hellboy und die B.P.R.D. schließen sich an.

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In Deutschland tauchte Hellboy das erste Mal 1995 auf, als Carlsen Comics „Saat der Zerstörung“ veröffentlichte. Der Erfolg hielt sich jedoch in Grenzen, weswegen es keine weiteren Ausgaben gab. Vier Jahre später machte sich der rührige Kleinverlag EEE ans Werk, Hellboy wieder nach Deutschland zu bringen. Doch nach nur vier Ausgaben („Behältnis des Bösen“ a.k.a. „Box Full of Evil“ und „Die Wölfe von St. August“ a.k.a. „The Wolves of St. August“) war auch schon wieder Schluss. „Almost Colossus“ gab es noch als Dreingabe beim Computerspiel, aber das war’s dann auch schon. Ein paar Jahre später sollte Hellboy aber endgültig sein deutsches Zuhause finden.

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Seit Dezember 2001 ist Hellboy bei Cross Cult heimisch. Die Bände wurden und werden als Hardcover im Kleinformat und in sehr atmosphärischem Schwarzweiß veröffentlicht. Neben der Hauptserie nahm man sich auch der „B.P.R.D.“ (zu deutsch „B.U.A.P.“) an und  brachte 500 Seiten schwere Monster-Bände mit Erzählungen aus dem Hellboy-Universum. Neues Material erscheint auch weiterhin bei Cross Cult.

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