Jul 242014
 

süsse

SÜSSE VERSUCHUNG: Jim erzählt von zwei jungen Frauen, Calista und Anna, die eine Wette abschließen. Es geht darum, wer von ihnen den 40-jährigen, verheirateten, gut situierten Jean rumkriegt und die Frau ersetzt. 20 Jahre, die man sich spart, so sieht Anna das. Es ist eine Geschichte über echte Menschen, über Beziehungen, auch über Versuchungen, darüber, was es heißt, erwachsen zu werden, aber auch eine Geschichte darüber, dass Nähe so vergänglich ist, dass Freundschaft nicht ewig hält, aber das Leben weitergeht. Es heißt, das Leben schreibt die besten Geschichten. Das ist nicht ganz richtig. Die von Jim sind noch besser!

 

wolo

WOLLODRIN 1: Diese 112-seitige Geschichte ist actionreiche Fantasy-Kost, die man als „DAS DRECKIGE DUTZEND in Mittelerde“ beschreiben könnte, denn eine Handvoll Todeskandidaten erhält die Freiheit, wenn dafür eine entführte Prinzessin gerettet wird. Das ist relativ durchschnittlich erzählt, aber gefällig.

mercena

Mit EL MERCENARIO 14: Mit diesem Band liegt der krönende Abschluss der Fantasy-SF-Serie von Vicente Segrelles vor. In dieser Erstveröffentlichung bekommt man als Comic nur eine Bonusgeschichte geboten, die Hauptgeschichte ist als Roman gestaltet, der auf den gegenüberliegenden Seiten von Illustrationen begleitet wird.

haie

DIE HAIE VON LAGOS – GESAMTAUSGABE: Der Band beinhaltet die drei von Matthias Schultheiss in den 1980er Jahren gestalteten Bände, die davon erzählen, wie der skrupellose Patrick Lambert sich in Lagos zum Oberhaupt einer Piratenbande aufschwingt. Die Geschichte atmet den amoralischen Geist der Schwarzen Serie, ist jedoch ein Werk unglaublicher Farbpracht, wie sie nur von Schultheiss kommen kann. Die Hauptfigur ist verabscheuenswert – und faszinierend zugleich. Mit DIE HAIE VON LAGOS 4 gibt es zudem die brandneue Fortsetzung, mit der ein neuer, dreiteiliger Zyklus beginnt.

doppel

DOPPELGÄNGER: Dies ist ein Mystery-Thriller, in dem Germain Maltret auf der Beerdigung seiner Mutter einen Mann sieht, der wie er selbst aussieht. Maltret versucht, diesem Mysterium auf die Spur zu kommen und erhält Hilfe von einem Medium, doch was er findet, ist schrecklicher als alles, was er sich hätte vorstellen können. In erster Linie ist diese Geschichte extrem mysteriös, erst im letzten Drittel kristallisiert sich heraus, auf welche Pointe die Macher zusteuern. In seiner Erzählform ist dieser Comic sehr filmisch, auch und gerade, weil Zeichner Christophe Bec sich gerne von bekannten Schauspielern inspirieren lässt.

creepy

CREEPY PRÄSENTIERT BERNIE WRIGHTSON: Zwölf Geschichten aus den Jahren 1974 bis 1978 sind enthalten, bis auf eine allesamt in atmosphärischem Schwarzweiß. Die Bandbreite der Erzählungen ist immens, von Edgar Allan Poes „The Black Cat“ über H.P. Lovecrafts „Cool Air“ bis zu der von Bruce Jones geschriebenen Geschichte „Jenifer“, die die Grundlage für eine von Dario Argento inszenierte Episode der Fernsehserie MASTERS OF HORROR ist. Es sind makabere, oftmasl mit fieser Pointe versehene Geschichten, die zum Besten gehören, was es an Horror-Comics überhaupt gibt. Neben den Geschichten enthält der Band knapp 40 Seiten an Illustrationen und Covers, die für die Magazine „Eerie“ und „Creepy“ entstanden sind.

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