Feb 092014
 

Der neue RoboCop läuft im Kino (und sei allen ans Herz gelegt, ein tolles Remake, das auch sehr satirisch daherkommt). Aber wie sieht eigentlich die Comic-Historie des Blechbullen aus? Recht bunt, muss man sagen. Es war eine Wanderung durch viele Verlage.

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An den Start ging Marvel, wo man die Adaption zum ersten Kinofilm brachte und später auch die zum zweiten nachschob. Außerdem wurde eine Ongoing-Serie produziert, die es von März 1990 bis Januar 1992 immerhin auf 23 Hefte brachte. Einige davon kamen auch in deutscher Sprache. Bastei publizierte zwölf deutsche Hefte plus die Adaptionen der Filme.

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Nach dem Ende bei Marvel mussten Fans nicht lange warten. Schon im Mai 1992 fand sich Robocop bei Dark Horse wieder. An den Start ging man mit etwas ganz Besonderem: der vierteiligen Miniserie „RoboCop versus the Terminator“. Bis März 1994 folgen die Miniserien „Prime Suspect“ (4 Hefte), „RoboCop 3“ (3 Hefte), „Mortals Coils“ (4 Hefte) und „Roulette“ (4 Hefte). Außerdem gab es ein paar Kurzgeschichten in „Dark Horse Comics“ (1-3, 6-9).

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Danach folgte eine mehrjährige Durststrecke. Erst 2006 gab es neue Comic-Abenteuer, diesmal im Verlag Avatar. Kernstück war hier „Frank Miller’s RoboCop“, eine neunteilige Miniserie, die von Steven Grant geschrieben wurde und das Drehbuch zum zweiten Film, das aus Millers Feder stammt, adaptiert. Dieser Comic ist unlängst auch in einer deutschen Edition von Cross Cult erschienen. Des weiteren gab es noch die One-Shots „Killing Machine“ und „Wild Child“, außerdem auch eine „Free Comic Book Day“-Ausgabe. Von 2003 bis 2006 wurden diese Comics publiziert.

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Als nächstes versuchte sich Dynamite ab Januar 2010 an RoboCop. Hier veröffentlichte man die Miniserien „Revolution“, „Terminator/RoboCop: Kill Human“ und „Road Trip“, bevor man die Sache wieder auf Eis legte.

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Seit 2013 hat Boom die Lizenz. Gerade erscheint die achtteilige Miniserie „The Last Stand“, die Frank Millers Drehbuch zum dritten Film adaptiert. Außerdem wurden vier One-Shots publiziert, die in der Welt des Remakes spielen und verschiedene Teilaspekte und Figuren herausgreifen: „To Live and Die in Detroit“, „Beta“, „Memento Mori“ und „Hominem Ex Machina“.

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