Jul 092013
 

Eine Ära ist vorbei: Die von Brian Michael Bendis, der etwa ein Jahrzehnt lang die Avengers-Geschicke geleitet hat. Jetzt sieht Jonathan Hickman am Steuer und unterzieht AVENGERS 1 einer Generalüberholung. Er nutzt dabei den Erzählstil, den er auch schon bei seinen FANTASTIC FOUR so brillant eingesetzt hat: Die Erzählung findet auf verschiedenen Zeitebenen statt, nach und nach ergeben die einzelnen Hefte ein Gesamtbild.

Hier wird die Erde von den Gardenern bedroht, mächtigen Wesen, die Welten einer Prüfung unterziehen und sie vernichten oder das Leben auf ihnen auf wundersame (?) Weise transformieren. Die Rächer haben sich den Gardeners auf dem Mars gestellt, sind aber gescheitert. Zuvor hat Captain America jedoch schon einen kühnen Plan in die Tat umgesetzt. Ihm war bewusst, dass größere Bedrohungen nahten – und so hat er die Rächer ausgebaut und das Team mit Reservisten immer mehr vergrößert. Nun stehen sie bereit, es mit der außerirdischen Bedrohung aufzunehmen.

Das Konzept ist im Grunde nicht ganz neu. Schon früher gab es mehrere Avengers-Teams und auch zahlreiche Reservisten, die bei Bedarf gerufen wurden. Unter Hickman scheint das Ganze jedoch stärker generalstabsmäßig aufgebaut zu sein. Schön auch, dass ein paar Figuren zum Zug kommen, die man so häufig noch nicht im AVENGERS-Kosmos gesehen hat: Manifold, Cannonball, Sunspot, Shang-Chi und Captain Universe. Das verspricht in den kommenden Heften eine ganz neue Rächer-Dynamik. Das war ohnehin immer eine der ganz großen Stärken der Rächer: Dass die Zusammenstellung des Teams sehr divers sein konnte.

Ganz toll übrigens: Die Zeichnungen von Newcomer Jerome Opena. In diese Bilder kann man sich glatt verlieben.

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